Jubiläumsblutspende: 75. Aktion in Riehen und 9000. Blutentnahme seit 1973

Einen grossen Ansturm wie schon lange nicht mehr hatten der Samariterverein Riehen und die Equipe des Blutspendezentrums SRK beider Basel zu bewältigen, als am Dienstag 22. Oktober 2019 kurz vor 17 Uhr die Türen zum Lüschersaal im Haus der Vereine geöffnet wurden. Es war eine würdige, überaus gut besuchte Jubiläumsblutspende: insgesamt die 75. seit Beginn der Aktionen in Riehen im Jahr 1973 und die 50., die von Heinz Steck – einmal mehr tadellos – organisiert worden ist. 97 Blutspenderinnen und Blutspender durften registriert werden; eine so hohe Zahl ist zuletzt im Jahr 2013 erreicht worden. Ihnen allen sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Als kleine Entschädigung für die teilweise langen Wartezeiten stand wie immer das reichhaltige kalte Buffet bereit.

Die Blutspender/innen Nr. 8999, 9000 und 9001

Eine besondere Krönung des Abends bildete die Auszeichnung für die 9000. Blutspende, die seit 1973 in Riehen entnommen wurde. Diese Ehre fiel Amanda Bumann aus Riehen zu (Bildmitte). Ihre Teilnahme wurde mit einem Päckchen Schokolade-Blutstropfen aus der Manufaktur von Patrizias Schoggi-Paradies und einem blutroten Blumenstrauss verdankt. Auch der 8999. Spender (Rolf von Aarburg, Bettingen) und die 9001. Spenderin (Claudia Warth, Inzlingen) erhielten zum Dank ein Präsent.

Müsterchen der Schokolade-Blutstropfen

Nachdem die Türen zum Lüschersaal wieder geschlossen worden waren, stärkten sich auch die Helferinnen und Helfer am schon erwähnten Buffet. Dabei war eine weitere Verdankung fällig: Heinz Steck gab das Amt des "Blutspende-Tätschmeisters" vereinsintern an Nicole Tschopp weiter. Sein 25jähriges Engagement wurde sowohl von Gabriela Gambino (Blutspendezentrum, Mitte) als auch von Vereinspräsident Claude Brügger (rechts) gewürdigt.

Heinz Steck hat 50 Blutspendeaktionen organisiert

Tag der Tat 2019 - Einweihung Lörracherstrasse

Das Einweihungsfest für die umgebaute Lörracherstrasse fiel terminlich just mit dem Tag der Tat 2019 zusammen, so dass der Entscheid rasch gefällt war, diese Auftrittsmöglichkeit am 21. September 2019 beim Schopf zu packen. Wir bestückten den Marktstand mit Flyern und Giveaways zur Blutstammzellspende, zu den Samaritern und zur Jugendsamaritergruppe. Als Aktivitäten stand ein Phantom mit AED zur Verfügung sowie ein Notrufnummern-Puzzle. Auch wenn der Publikumsaufmarsch an diesem sonnigen Samstagnachmittag nicht so gross war, wie man ihn sich erwünscht hätte, konnten wir viele Kinder dazu animieren, das Puzzle zu machen, und wir kamen auch mit etlichen Erwachsenen ins Gespräch. − Der Tag der Tat wird gesamtschweizerisch begangen und vielerorts von den Samaritervereinen unterstützt (Bildergalerie).

Tag der Tag 2019 am Einweihungsfest Lörracherstrasse

Sommerplausch 2019: Minigolf

13 vergnügte Samariterinnen und Samariter liessen sich am Sommerplausch vom 5. Juli 2019 auf das Experiment "Minigolf" ein. Mit mehr oder weniger Erfolg, aber immer mit viel Gelächter über sich selbst oder über die anderen landeten die Bälle an diesem warmen Sommerabend schlussendlich immer − nein, nicht im Gebüsch, sondern im Loch. Bei einem kühlen Getränk, gestiftet vom Samariterverein Riehen, klang der Abend so gemütlich aus wie er begonnen hatte. Als inoffiziellen Siegerpreis gab es übrigens das Präsidium unseres Vereins zu gewinnen. Wer der oder die glückliche Sieger/in war, bleibt jedoch geheim, ebenso ob der Preis je eingelöst werden wird …

Minigolf

Minigolf

Minigolf

102. Generalversammlung 22. März 2019

Am Freitag 22. März haben die Mitglieder des Samaritervereins Riehen einstimmig die erweiterten Statuten genehmigt und damit den offiziellen Startschuss für die Jugendsamaritergruppe gegeben. Die Statuten enthalten jetzt neben den Aktiv- und den Passivmitgliedern neu die Mitgliederkategorie "Jugendsamariter". Einmal im Monat treffen sich die Kinder und Jugendlichen im Alter von etwa 8 bis 16 Jahren unter der Leitung von Jasmin Armbruster und Kim Koller zu einer Fach- oder Plauschübung. Sie lernen dabei, wie man in einem Notfall Erste Hilfe leistet. Alle interessierten Kinder sind eingeladen, bei den Jugendsamaritern zu schnuppern und mitzumachen. Die Teilnahme an den Übungen ist kostenlos. Weitere Auskünfte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch die übrigen Geschäfte wurden von der Generalversammlung, die von 36 Aktivmitgliedern, 18 Passivmitgliedern und sechs Vertreterinnen und Vertretern von befreundeten Organisationen, Behörden und Gästen besucht wurde, einstimmig verabschiedet. So genehmigten die Stimmberechtigten sowohl die Jahresrechnung 2018, die mit einem niedrigen vierstelligen Verlust abschliesst, als auch das neue, vereinheitlichte Spesenreglement. Mit den neuen Statuten wurde auch die Schreibweise des Vereinsnamens vereinfacht (ohne den Bindestrich): Samariterverein Riehen. Die Umstellung der Briefköpfe und des Logos wird Schritt für Schritt erfolgen.

Ehrenmitglied Marjory Barnes umringt von den Vorstands- und TK-Mitgliedern mit runden Amtsjahren

Der bestehende Vorstand um Claude Brügger (Präsident), Caroline Meyer (Vizepräsidentin/Aktuarin), Ruth Stähli (Kassierin) und Nicole Tschopp (Leiterin der Technischen Kommission) wurde verstärkt durch die beiden neugewählten Vorstandsmitglieder Nicole Aeschbacher und Christoph Aeschbacher. Sie verantworten im Jobsharing die Mitgliederverwaltung. In die Technische Kommission wurde neu Denny Mai als Kursleiter und Samariterlehrer aufgenommen.

Caroline Meyer überreicht Elisabeth Schwarzenbach (rechts) ein Präsent für 60 (!) Jahre Vereinsmitgliedschaft   Clotilde und Roger Kremser sowie Heidi und Max Brügger erhalten ein Präsent für je 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft (in Abwesenheit der Männer)

Beim letzten Traktandum, den Ehrungen, verdankten die Mitglieder das verdienstvolle Engagement von Marjory Barnes mit einem langanhaltenden Applaus und mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Marjory Barnes war 1981 mit der Motivation, etwas über Erste Hilfe zu lernen, zu den Samaritern gekommen. 1998 war sie Teamleaderin der Schweizer Mannschaft an den Europäischen Erstehilfe-Wettkämpfen in Jesolo (bei Venedig). 1999 hat sie den Lehrgang zur Samariterlehrerin absolviert und übernahm zur Jahrtausendwende das Amt der Sanitätsdienst-Verantwortlichen. Viele Kunden und Veranstalter sind seither mit ihr in Kontakt gestanden, und Marjory Barnes hat selber an zahlreichen Einsätzen den Sanitätsdienst versehen. Daneben hat sie auch Erstehilfe-Kurse in ihrer Muttersprache Englisch erteilt. Nun hat sie ihre Ämter niedergelegt, um mehr Zeit für ihre anderen Hobbys zu haben.

Der Auftritt der Gesangsektion mit Präsident Willy Rinklin (ganz rechts) und dem Geehrten, Roger Kremser (ganz links)

Für runde Vereinsjahre wurden folgende anwesenden Mitglieder geehrt: Elisabeth Schwarzenbach (vor 60 Jahren dem Verein beigetreten), Heidi und Max Brügger sowie Clotilde und Roger Kremser (50), Christoph Aeschbacher und Marcus Corneo (30), André Prétôt (25), Alfred Fehlmann (15), Heidy und Henri Dapp (10), Birgit Wittlin (5). Für die Mitarbeit in der Technischen Kommission bzw. im Vorstand wurden Christine Brügger (25 Jahre), Caroline Meyer (20), Nicole Tschopp (15) und Ruth Stähli (5) verdankt. Die Ehrungen wurden aufgelockert durch drei stimmungsvoll vorgetragene Lieder der Gesangsektion des Turnvereins Riehen. Der Abend fand mit angeregten Gesprächen und feinen belegten Brötli von der Bäckerei Gerber seinen Ausklang.

Die anwesenden Mitglieder mit runden Vereinsjubiläen, unter ihnen der frühere Vereinsarzt Dr. Marcus Corneo

Samariterbummel 2018

21 hitzebeständige Samariterinnen und Samariter haben sich am 5. August im Dorfbeizli Wenslingen zu einem feinen Mittagessen mit Salat, Schnitzel&Pommesfrites und Dessert getroffen. Die einen hatten eine Zug- und Busfahrt direkt zum Dorfbeizli hinter sich, die anderen eine zweistündige Wanderung von Anwil über Oltingen nach Wenslingen. Sie folgten weitgehend dem Erlebnispfad "Passepartout Tafeljura" und besichtigten auf halbem Weg das schmucke, dem heiligen Nikolaus geweihte Kirchlein von Oltingen. Eine Handvoll Unentwegte nahm danach noch den Abstieg über die "Bettstigi" unter die Füsse und marschierte nach Tecknau.

Beim Mittagessen im Dorfbeizli Wenslingen

101. Generalversammlung 23. März 2018

Rückblick auf ein intensives Jubiläumsjahr

Der Samariter-Verein Riehen hat sein 100-Jahr-Jubiläum nicht nur mit Festivitäten begangen, sondern auch erfolgreich seine traditionellen Dienstleistungen angeboten. So haben die Samariter im Jahr 2017 in knapp 1000 Präsenzstunden an den unterschiedlichsten Anlässen 447 Mal Erste Hilfe geleistet und in 40 Kursen 347 Personen in Erster Hilfe aus- und weitergebildet. Sie haben insgesamt über 440 Stunden in die eigene Fortbildung investiert und 169 Blutspenderinnen und Blutspender betreut.

Samariter mit mehr als 40 Einsatzstunden im Jahr 2017

Samariter mit mehr als 40 Einsatzstunden im Jahr 2017

Neben dieser (freiwilligen) Arbeit blieb genügend Zeit zum Feiern und zur Pflege der Kameradschaft. An der Jubiläums-Generalversammlung genossen die Mitglieder gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Gästen ein feines Nachtessen und liessen sich von der Sängerin Nubya begeistern. An drei Stammtisch-Abenden und drei Sommer-Events bestand die Gelegenheit zum gemütlichen Austausch und Beisammensein. Am Jubiläumsausflug ins Rega-Center am Flughafen Zürich erhielten die Samariter einen direkten Einblick in die Tätigkeit der „Retter aus der Luft“. Und bei einem obligaten Raclette-Abend liessen sie ihr Jubiläumsjahr würdevoll ausklingen.

Trauriges und Erfreuliches, Abschiede und Neuerungen

Zur 101. Generalversammlung begrüsste Präsident Claude Brügger am vergangenen Freitag 59 Mitglieder und Gäste (darunter je zwei Vertreter der Gemeinde Bettingen und des Deutschen Roten Kreuzes) im Haus der Vereine. Leider musste der Verein in den letzten Monaten von sieben langjährigen, verdienten Mitgliedern für immer Abschied nehmen, darunter von der ehemaligen Samariterlehrerin und Postenchefin Lieselotte Beuret (1932–2018). Dafür konnte Kassierin Ruth Stähli Erfreuliches berichten: dank dem grosszügigen Sponsoring von Firmen und Partnern resultierte in der Jahresrechnung 2017 anstelle des erwarteten Defizits ein erfreulicher Überschuss, der unter anderem erstmalig für ein „Helferessen“ zugunsten der aktiven Vereinsmitglieder verwendet werden soll. Beim Traktandum Wahlen gab es dann nochmals Verabschiedungen: so trat der frühere Präsident (und Ehrenmitglied) Heinz Steck nach einem Übergangsjahr als „Senior Consultant“ wie geplant definitiv aus dem Vorstand zurück. Der Vereinsarzt Dr. med. Marcus Corneo wurde mit einer Laudatio und einem Geschenkkorb für seine treue Mitarbeit und fachliche Unterstützung seit seiner Praxiseröffnung 1989 in Riehen verdankt.

Der Vorstand präsentiert sich somit vorübergehend in „Kleinbesetzung“ mit Claude Brügger als Präsident, Caroline Meyer als Vizepräsidentin und Aktuarin, Ruth Stähli als Kassierin und Nicole Tschopp als Leiterin der Technischen Kommission. Die Aussichten auf Verstärkung stehen jedoch gut. So hat die Generalversammlung unter anderem dem Antrag des Vorstands zugestimmt, die Planung für die Aufnahme der Samariterjugendgruppe „Helpbasel“ in Angriff zu nehmen und so einen neuen Schwerpunkt in der Nachwuchs- und Jugendförderung zu setzen.

Ehrungen

Die Generalversammlung schloss mit einem der schönsten Traktanden, den Ehrungen. Die Kursverantwortliche Fränzi Wirz wurde für ihren Einsatz bei der schon erwähnten Jugendgruppe und im Samariter-Verein Riehen mit der Freimitgliedschaft ausgezeichnet; ihr wird im April vom Schweizerischen Samariterbund die Henri-Dunant-Medaille verliehen. Sage und schreibe 21 Mitglieder feiern 2018 ein rundes Vereinsjubiläum, darunter Eveline Birchmeier, Marianne Blösch und Käthi Kaufmann mit 55 Mitgliedschaftsjahren, Yvolette Bühler, Rosmarie Hund und Elisabeth Nänny mit 50 Jahren und Anne-Marie Ochsner mit 45 Jahren. Ihre Vereinstreue wurde mit einer Packung „Merci“-Schokolade und einem Blumenkörbchen belohnt.

Samariter mit runden Mitgliedschaftsjubiläen

Samariter mit runden Mitgliedschaftsjubiläen (von 5 bis 55 Jahre)

Schlussabend 2017

Zum kalendarischen Abschluss des Jubiläumsjahrs versammelten sich am 8. Dezember 2017 34 Samariterinnen und Samariter im Kellertheater zum sogenannten Schlussabend. Bei köstlichem Raclette, ein paar Rückblicken auf den Nubya-Auftritt an der Generalversammlung und drei Jubiläumstorten genossen die Anwesenden in fröhlicher Stimmung den gemütlichen Jahresausklang.

Schlussabend 2017

Schlussabend 2017

Schlussabend 2017

Jubiläumsausflug mit Besichtigung des Rega-Centers Zürich

Der Jubiläumsausflug führte die Riehener Samariterinnen und Samariter in der Frühe des 14. Oktobers 2017 per Car zum Flughafen Zürich, wo sie eine höchst interessante Führung im Rega-Center erleben durften. Unter der Leitung von vier engagierten Rega-Mitarbeitenden konnten die Einsatzzentrale, die Medizinische Logistik sowie der Hangar mit Rega-Helikoptern (Agusta und Eurocopter) und einem Ambulanz-Jet besichtigt werden. Anschliessend sorgten beim Mittagessen im Flüügerstübli sowohl die ausgestellten Flugzeuge als auch die "echten" Flugzeuge gleich nebenan für viel Abwechslung und Begeisterung. Das sonnige Wetter tat sein Übriges, dass der Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis wurde. − Hinweis: mit Klick auf die Fotos wird eine Bilderschau in grösserem Format angezeigt. Ein grossformatiges Gruppenbild kann hier heruntergeladen werden.

Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017 Jubiläumsausflug 2017

Weitere Fotos

Dorffest Riehen 2017

13 Samariterinnen und Samariter gewährleisteten während über 40 Präsenzstunden den Sanitätsdienst am Dorffest Riehen vom 1. bis 3. September 2017. Sie behandelten im Gemeindehaus rund 20 leichtverletzte Patienten (der Samariterposten befand sich zwecks Persönlichkeitsschutz in unserem Zelt) und betreuten den Infostand zusammen mit einem Glücksrad, das viele Kinder, aber auch Erwachsene anzog. Der Samariter-Verein Riehen war ausserdem mit zwei Personen im OK des Dorffests vertreten und somit für die gesamte Sicherheit des Anlasses mitverantwortlich. Alles in allem war es ein friedfertiges und stimmungsvolles, aber leider nicht ganz regenfreies Dorffest, das von grösseren Unglücksfällen glücklicherweise verschont geblieben ist.

Bilder: Glücksrad und Infostand in der Galerie des Gemeindehauses | Jeder Dreh ein Gewinn - ein Blick auf den Gabentisch | Das Glücksrad mit seinen vielen Samis | Das Glücksrad als Element sowohl der Samaritersammlung wie auch des Jubiläumsjahres | Der Samariterposten im Innern des Gemeindehauses mit Discolicht von aussen.

Glücksrad und Infostand in der Galerie des Gemeindehauses

Jeder Dreh ein Gewinn - ein Blick auf den Gabentisch

Das Glücksrad mit seinen vielen Samis

Das Glücksrad als Element sowohl der Samaritersammlung wie auch des Jubiläumsjahres

Der Samariterposten im Gemeindehaus mit Discolicht von aussen